Kirche am Meer

MITWIRKEN!

Suchen
Das ist Ausgehen von alten Beständen
und ein Finden-Wollen
von bereits Bekanntem im Neuem.

Finden
Das ist das völlig Neue!
Das Neue auch in der Bewegung.
Alle Wege sind offen.
Und was gefunden wird, ist unbekannt.

Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer! Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die sich im Ungeborgenen geborgen wissen, die in die Ungewissheit, in die Führer-Losigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen, die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht – menschlich beschränkt und eingeengt – das Ziel bestimmen.

Dieses Offen-Sein für jede neue Erkenntnis im Aussen und Innen: Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehalten-Seins im Offen-Werden neuer Möglichkeiten erfährt.
Pablo Picasso

Bisher haben wir veranstaltet:
Konzerte & Vorträge.

Seit einem Jahr bieten wir Menschen Frei-Raum, miteinander zu sein und sich gegenseitig mit dem zu beschenken,
was sie selbst gerne tun in Haus, Kirche, dem Paradies-Garten oder sonst wo auf der Insel für Körper, Geist und Seele.

Wir können einfach DA SEIN. In und auf der Sonnenbank vor der Kirche, hinter dem großen runden Fenster im Gemeindehaus, davor im Platz in der Rampe, im Paradiesgarten. Tee trinken, einladen zum Mittun und zum Gespräch. Verlässliche Zeiten sind hilfreich.

Wie haben keinen Werkraum, kaum Material. Im Paradiesgarten steht ein Stuhlkreis in einem großen, halboffenen Zelt. Da beginnen in diesem Sommer um 15 Uhr kreative Streifzüge: Land-Art.
 
Die Insel mit ihren unterschiedlichen Naturräumen und den Spuren ihrer wechselseitigen Geschichte (die 14-tägig in der Kirche vorgestellt wird) lädt zu Entdeckungen und spielerischem Gestalten ein.

Der Raum der Stille ist zu Beginn eines Treffens völlig leer. Yogamatten, Meditationsbänke, Kissen und Stühle sind im Nebenraum.
 
Im Saal kann man in der Weite am großen runden Fenster im Stuhlkreis oder an Tischen sitzen. Klaviere und Klanginstrumente sind da,
einen Beamer und eine große Leinwand, Spiele, eine offene Küche mit transportablen Ceranfeldern.

In der Nikolaikirche locken Bilderbücher Kinder und Erwachsene zugleich. Am Hoffnungsstein kann man zur Ruhe kommen. Die Kirche ist tagsüber offen, schlicht, schön und interessant für kirchenpädagogisch Interessierte.

Vor der Kirche und „in der Rampe“ vor dem Gemeindehaus sitzen gerne Menschen und freuen sich über ein Gespräch. Im Eingangsbereich des Gemeindehauses kann eine große Bildtafel immer neu gestaltet werden. Wechselrahmen in der Kirche und die schlichten hellen Räume und das Umfeld sind gut geeignet für wechselnde Exponate.

Im Refugium des Gemeindehauses gibt es ein Ein-Raum Appartement. Die Zimmer im Pfarrhaus haben Gemeinschaftsbad und -Küche. Solange Mitwirkende im Gemeindehaus wohnen, bleibt es offen.

Montags ist An- und Abreise-Tag. Ihr könnt zwei oder drei Wochen lang bleiben. Bettwäsche und Handtücher werden gestellt. Die benutzen Räume werden selbstständig hergerichtet und gereinigt hinterlassen.

Wir wollen miteinander unterwegs sein. Am Dienstag um 9 Uhr gibt es ein Dienstgespräch. Am Donnerstag um 16.30 Uhr die blaue Stunde. Da lesen wir alle Texte, die am kommenden Sonntag im Gottesdienst Thema sind. Wir suchen das Weite. Versuchen uns daran, die Texte so  zu übertragen, dass auch kirchenferne Menschen ihr Thema darin entdecken können.

Der runde Tisch am runden Fenster ist Symbol: Die leere Mitte. Keine vorgegebene Antwort - Bonhoeffer sagt: Einen Gott, den man sich vorstellen kann, kann man auch wieder wegstellen. Der Geist - unser Logo - aus unserem kleinen runden Fenster im Altarraum weht, wo er will. Das große runde Fenster ist sein Freiraum, JETZT, der Augenblick, in dem wir immer wieder neu miteinander finden, was uns leben lässt.